Chefredakteure unter sich

Der Saal war gut gefüllt, obwohl sich der Journalistentag 2014 bereits dem Ende zuneigte. Als Urs Bühler das Podium eröffnete, wurde es ruhig im weiten Rund und die neuen Chefredakteure durften sich vorstellen. Da waren zum einen Tristan Brenn vom SRF, Patrick Feuz vom Bund, Benjamin Gieger vom Landboten und mit etwas Verspätung Christine Maier vom Sonntagsblick. Alle durften die Floskelfrage „Wie führen Sie ihr Team?“ beantworten, antworteten alle unisono, dass sie sehr viel Wert auf Motivation, Dialog und Vertrauen legen. Das waren dann aber schon letzten Übereinstimmungen der vier. Als der Moderator Christine Maier nach den Eigenheiten des weiblichen Führungsstils fragte, war die Antwort:“Weiss ich nicht! Sowohl männliche als auch weibliche Vorgesetzte können Nieten sein. Ich führe so wie ich es für richtig empfinde.“

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Als das Thema Relevanz aufkam, begannen die Sticheleien. Christine Maier wollte den Begriff gern definiert haben, und ihr ehemaliger Chef, Tristan Brenn, merkte an, dass sie ja dieses Thema noch nie gemocht habe.

Hier die Twitter-Defintion:

— Marian Lukas Märki (@MandM_TheStory) 5. November 2014

Das Podium gewann an Intesität, als das Thema #Gerigate aufkam. Christine Maier war über die Mildheit der Medien zu diesem Thema sehr überrascht. Die anderen drei Gäste meinten dazu, dass sie die Story nicht gebracht hätten, da es ja Privatsache sei. Nur der Fakt, dass sich der Vorfall im Stadthaus ereignet hat, sei relevant. Für Frau Maier müssen Geschichten an „Köpfen“ aufgehängt sein. Sie argumentierte, dass im Boulevard Emotionen transportiert werden müssen, und dies gehe so am einfachsten. Sie fügte an:“ Beim SRF braucht man ja auch Gesichter.“ Der Moderator unterbrach die Diskussion an dieser Stelle und fügte an, sie sollen sich doch noch was für das #Gerigate-Podium aufsparen. Danach kam die Fragerunde. Als die Frage aufkam, wie sie denn die Zukunft ihrer Produkte sehen, meinte SRF, dass die Lage nicht sehr komfortabel sein wird, da die Reichweite in den letzten Jahren gesunken ist und das Medienangebot explodiert sei. Danach zeigte die Uhr schon viertel nach sieben und der Saal leerte sich schlagartig. Grund dafür sehen sie hier:

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