Investigatives Vorgehen im Lokaljournalismus – der richtige Weg?

Von Unterhaltungsabenden aus der Dorfbeiz und Hundehalter- Ausflügen ins örtliche Kloster zu berichten ist zwar nett gemeint, verfehlt jedoch oftmals die gewünschte virale Wirkung. Am Journalismustag 14 nimmt Adrian Plachesi, Redaktor bei Tele Basel, im Panel für „Phantasie und Kreativität im Lokalen“ dazu Stellung.

 Der Moderator von Tele Basel schlägt im wöchentlich ausgestrahlten „Report“ neue Wege ein. Mit investigativem Journalismus geht er heiklen Themen auf den Grund.

Am Journalismustag der ZHAW packt Adrian Plachesi zum Fall Shemsi Beqiri aus. Der als „Carlos’ Coach“ bekannte Basler-Thai-Box-Trainer wurde in seinem eigenen Sportcenter überfallen. Tele Basel enthüllte zwei der anwesenden Schläger und ermittelte deren Adresse. Plachi lauerte einem der zwei Brüder mit einer versteckten Kamera auf und konfrontierte diesen mit den Vorwürfen die gegen ihn erhoben wurden.

Tele Basel traute sich beim oben geschilderten Fall den investigativen und kreativen Journalismus anzuwenden mit welchem sie ein grosses mediales Interesse weckten. Dies widerspiegelte sich in einer zeitintensiven Recherche. Der „Reporter“ wagt es eine versteckte Kamera anzuwenden, auch wenn dies rechtlich in eine Grau-Zone fällt.

Wie wirkt die besagte Art von Journalismus auf die Rezipienten? Ist dieser wirklich kreativer als ein traditioneller Medienbeitrag?

Dazu eine kritische Meinung aus dem Publikum.

Jonathan Urech, Moderator Star-TV

 

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