Kaffepause, was hat’s gebracht?

Das erste Feedback zum Journalismustag 2014 ist mehrheitlich positiv. Die Organisation hat gut funktioniert und alles ging ohne Patzer über die Bühne.

buffet

Inhaltlich wurde die Themenauswahl weitgehend gelobt. Die Diskussionen zu den Schreckensbildern fanden Anklang. und diejenige zwischen den Chefredaktoren von Ringer und Co. wurden als interessant befunden. Das jüngere Publikum bemängelte bei der Diskussion der Chefredaktoren allerdings, dass die Bewertung von qualitativ und nicht qualitativ zu unklar vorgenommen wurde. Die journalistische Leistung könne nicht der einzige Massstab sein. Wenn die Öffentlichkeit nach „leichter Themenkost“ verlangt, kann die Obrigkeit der Medienorganisationen dies nicht einfach abwertend als qualitativ schlecht beurteilen. Gegenstimmen dazu wurden jedoch auch vernommen; es herrscht Uneinigkeit über die Beurteilung der Qualität im Journalismus. Daneben war Grund für Kritik, dass der Radiojournalismus praktisch nicht thematisiert wurde.

Die Pause wurde rege für Networking unter den Meidenschaffenden genutzt. Die Studierenden schienen nicht extrem involviert in die Gespräche.

pause 1

Einzelne Personen aus dem Publikum fassten ihre Eindrücke wie folgt zusammen:

Wasiliki Goutziomitros, Tagesschau-Moderatorin bei SRF war das erste Mal dabei. An ihrem einzigen freien Tag diese Woche, sei sie extra angereist um dem Journalismustag 14 beizuwohnen. Es freue sie, mit anderen hochkarätigen Gästen die Tagungen zu verfolgen und in den Pausen nebst Networking auch herauszufinden, wie es ihren Kollegen und Kolleginnen in der Branche geht.

Martin Oswald vom SRF konnte bereits an diversen, spannenden Vorträgen teilnehmen. Was er schade findet ist, dass man an Anlässen wie diesem häufig hört, dass der Journalismus in der Krise sei, anstatt neue Projekte und Innovationen vorzustellen. Positiv aber sei, dass sich diverse Personen unter den Besuchern zu Wort gemeldet hätten, um aufzuzeigen dass es bereits Lösungen in diesem Bereich gäbe.

Dominique von Burg, ehemaliger Präsident des schweizerischen Presserates habe viele interessante Meinungen hören können, fände es gäbe einen Konsens, da man einerseits sage, dass das wirtschaftliche Modell der Zeitungen am eingehen sei, aber man keine „echte Dikussion“ über neue Modelle aufgeworfen hätte. Er vermisse zum Beispiel eine Podiumsdiskussion zur Staatshilfe.

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