Neue Medien in der journalistischen Ausbildung – Bereicherung oder Verarmung?

Die Diskussion über neue Medien in der journalistischen Ausbildung wurde von Liselotte Tännler, Leiterin Radioschule klipp+klang, moderiert. Mit ihr am Tisch sassen Frank Hänecke (MAZ), Conradin Knabenhans (klipp+klang), Helga Kessler (ZHAW) und Konrad Weber (SRF).

Von Natalie Portmann, Gina Kopp, Jasmine Beetschen, Anina Pfeiffer und Susanne Weiss

Der Fokus des Workshops wurde jedoch nicht – wie im Titel erwähnt – auf die Bereicherung oder Verarmung gesetzt. Viel mehr wurde darüber diskutiert, wie neue Medien in die verschiedenen Ausbildungsstätten integriert werden. Alle Referenten waren sich einig, dass neue Medien ein grosses Thema und ständig im Wandel sind. Die Bildungseinrichtungen stellen sich auf den Wandel ein, versuchen Angebote anzupassen und zu erweitern. Das Rollenbild des Journalisten hat sich zudem verändert: Von einer Person, die alles erklärt und weiss, zu jemandem, der sich weiterbilden muss, um als Allroundtalent mithalten zu können. Besonders für langjährige Printjournalisten ist es deshalb schwierig, die neuen Medien in ihren Arbeitsalltag miteinzubeziehen. Gleichzeitig wird von jungen Journalisten automatisch erwartet, dass sie mit den Social-Media-Netzwerken auf professioneller Ebene zurechtkommen. In der Diskussion wird jedoch klar, dass dieses Wissen nicht automatisch vorhanden ist und eine Einführung gerade in den Ausbildungsstätten gefragt ist.

Fazit: Die Anpassungsfähigkeit ist da, um die Herausforderung der Neuen Medien anzunehmen.

 

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